Stau vor Eglisau – SVP kämpft für Lösung – Jetzt oder nie!

Einmal mehr zeigte sich, dass die Umfahrung Eglisau dringend notwendig ist:

Das Tiefbauamt des Kantons Zürich saniert bis Mitte Sommer die Badener Landstrasse nach Rafz. Gleichzeitig ist die Brücke Kaiserstuhl gesperrt. Daher staut sich der Verkehr rund 1 km weiter als üblich, insbesondere Richtung Hüntwangen. Damit die Passagiere des öffentlichen Verkehrs den Anschluss an die Bahn nicht verpassen fährt unser Regionalbus durch das Kieswerk.

In den nächsten zwei Jahren muss der Regierungsrat ein Projekt für die Umfahrung Eglisau vorlegen. Die Motion der SVP, FDP und CVP wurde sogar mit Hilfe der SP überwiesen. Als Kantonsrat habe ich vorgängig eine Info-Veranstaltung arrangiert: Über 40 Parlamentarier liessen sich vom Verein Umfahrung Eglisau orientieren.

Nun geht es darum, ein Projekt zu erhalten, das schlussendlich in einer kantonalen Volksabstimmung Chancen hat. Dabei gibt es Stolpersteine:

  • Der Regierungsrat war gegen die Motion: Er will die teure Umfahrung nicht, dafür andere Lösungen, wie eine Verkehrsdosierung (Lichtsignal-Anlage) und einen speditiveren Heimgarten-Kreisel.
  • Uneinigkeiten über die Linienführung in Eglisau.
  • Das Rheinbord ist im Bundesinventar schützenswerter Landschaften.
  • Heimat- und Lärmschutz bei einer neuen Brücke

Damit die Umfahrung trotzdem gelingt, müssen die Parteien am Ball bleiben. Die SVP hat auf Grund der aktuellen Situation folgende Anfrage eingereicht:

  1. Wie kommt es, dass der Kanton Zürich seine Strassensanierungen in Grenzregionen offenbar nicht mit benachbarten Kantonen / Bundesländern / Gemeinden im Hinblick auf die Verkehrsflüsse koordiniert?
  2. Falls eine Koordination der Fall sein sollte, wie kommt es dann, dass diesmal die Lenkung der Verkehrsflüsse während der Sanierungsarbeiten nicht gelungen ist?
  3. Welche Schritte leitet der Regierungsrat ein, damit solche Verkehrskollapse in künftig ausgeschlossen werden?
  4. Wäre es nach Einschätzung der Regierung mit der Umfahrung Eglisau möglich gewesen, das zusätzliche Verkehrsaufkommen des Rheinübergangs Kaiserstuhl zu bewältigen?
  5. Die Gemeinde Eglisau verhandelt mit dem Kanton über ein mögliches Leitsystem, um den Verkehrsfluss über die Rheinbrücke Eglisau zu dosieren (Lichtsignalanlage). Wie gewährleistet der Kanton Zürich, dass der Stau vor Eglisau, namentlich Richtung Hüntwangen, Rafz und Bülach, gegenüber dem üblichen Zustand während Stosszeiten nicht zunimmt?
  6. Unterschätzt der Kanton das Verkehrsaufkommen der Region?

Was können Sie für die Umfahrung tun?

Unterstützen Sie Parteien, die sich für das Projekt einsetzen. Zum Beispiel die SVP. Durch einen Parteibeitritt. Und treten Sie auch dem Verein Umfahrung Eglisau bei. Er sammelt bereits Mittel für eine mögliche Volksabstimmung, koordiniert alle Befürworter der Umfahrung und orientiert sich laufend über den Stand der Projekte. Es sind das Projekt und dann der Abstimmungskampf, die entscheiden, ob die Umfahrung gebaut wird. Deshalb kommt es jetzt auf das Engagement an. Jetzt oder nie. http://www.umfahrung-eglisau.ch/