Parteiversammlung vom 23. Mai 2013
Bei manchen Vorlagen ist vor einer Gemeindeversammlung klar, wie die Abstimmung ausfallen wird. Wer sich kritisch äussert, muss sich vor der schweigenden Mehrheit exponieren. Kann sein, dass es Stimmberechtigte gibt, die deswegen nicht an Gemeindeversammlungen kommen.
Dabei ist kritische Haltung ist das A und O der direkten Demokratie. Selbst wenn sich am Schluss alle Fragen zufriedenstellend beantworten lassen und der Entscheid unverändert bleibt, oder wenn Fragen nur deshalb gestellt werden, weil etwas nicht ganz verstanden ist: Kritisch Fragen heisst in erster Linie, dass sich Stimmberechtigten für die Geschäfte interessieren. Wenn eine Behörde das immer wieder spürt, ist sie gezwungen, Vorlagen umsichtig vorzubereiten. Und verstandene Entscheide haben breitere Akzeptanz. Fragen und Diskussionen sind somit auch dann qualitätswirksam, wenn an Versammlungen kein Jota ändert.
SVP-Behördenmitglieder freuen sich deshalb über kritische Fragen. Sie beteiligen sich regelmässig an unseren Parteiversammlungen. So wurde am 23. Mai die Gemeindeversammlung vom 13. Juni im Sääli vom Restaurant Linde gründlich vorbesprochen. Im kleinen Kreis ist es interessant und einfacher zu diskutieren – für alle eine ideale Vorbereitung. Und sollte es sich dabei tatsächlich erweisen, dass ein anderer als der beantragte Entscheid vernünftig wäre, kann man einen Gegenantrag bis an der Gemeindeversammlung so vorbereiten, dass er Chancen hat.
Die nächste Parteiversammlung findet am 14. November statt. Die Teilnahme ist Mitgliedern und Interessenten vorbehalten.
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